SPORTMEDIZIN

Sport ist gesund und wichtig für Körper und Geist, bringt aber auch das Risiko einer Verletzung mit sich. Unsere erfahrenen Sportmediziner finden gemeinsam mit Ihnen die passende Behandlung!

Fußball

Sogenannte Stop-and-Go-Sportarten wie der Fussball stellen eine besondere Herausforderung für die Knie dar: Durch abruptes Bremsen, Loslaufen und schnelle Richtungswechsel sind Muskulatur, Bänder und Knochen hier starken Scherkräften und Belastungen ausgesetzt. Eine häufig daraus resultierende Verletzung ist der Kreuzbandriss; meist ist das vordere Kreuzband betroffen. Diese Verletzung kann oft schon anhand der Syptome (starke Schwellung des Gelenks, Schmerzen und Gelenkerguss, Instabilität im Knie) und einfacher Tastuntersuchungen erkannt werden; genauere Erkenntnisse liefern die Untersuchung per Kernspintomographie oder eine Gelenkspiegelung.
Ein gerissenes Kreuzband muss nicht immer operiert werden — über die Art der Behandlung entscheidet Ihr Arzt abhängig von Alter, sportlicher Aktivität und Alltagsfähigkeit des Patienten. Bei jungen, körperlich aktiven Patienten wurde jedoch ein erhöhtes Arthroserisiko in Verbindung mit konservativ behandelten Kreuzbandrissen festgestellt; hier ist also ein chirurgischer Eingriff zu empfehlen!

Unsere Ärzte sind spezialisiert auf arthroskopische, minimal-invasive Operationen des Kniegelenks.
Informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten einer Kreuzbandplastik!


Tennis

Bei manchen Sportarten sind einzelne Gelenke besonders stark gefordert. So auch beim Tennis: Hier führt der Ellenbogen des Schlägerarms in kurzen Zeitabständen immer wieder die gleichen Bewegungen aus, während durch das Gewicht des Schlägers und den Aufprall des Tennisballs hohe Kräfte auf Knochen, Sehnen und Bänder einwirken.

Diese Überbeanspruchung verursacht winzige Risse im Sehnenansatz der Unterarm-Streckmuskulatur. Wenn diese nicht von alleine verheilen, sondern eine schmerzhafte Entzündung auslösen, spricht man von einer Epicondylitis, auch bekannt als Tennisellenbogen. Zum Druckgefühl und den Schmerzen im Gelenk kommt auch eine zunehmende Funktionseinschränkung, die sich sogar auf den gesamten Arm, Hand und Finger auswirken kann.
Zwar ist es zunächst wichtig, den betroffenen Arm zu schonen, allerdings können zahlreiche Therapieverfahren die Heilung positiv beeinflussen: Eine Kombination aus kalten bzw. warmen Kompressen und einigen Stoßwellentherapie-Sitzungen (ESWT) zeigt oft sehr gute Erfolge.
Damit der Sehnenansatz sich nicht wieder entzündet, ist nach der Heilung eine medizinische Trainingstherapie (MTT) empfehlenswert um die Muskulatur aufzubauen und langsam wieder an die Belastung zu gewöhnen.

Im OCE bieten wir extrakorporale Stoßwellentherapie an. Informieren Sie sich hier über die Vorteile dieser Behandlungsmethode!


Hockey

Besonders Sportarten mit hohem Tempo bergen ein erhöhtes Unfall- und Verletzungsrisiko. Beim Hockey kommt es immer wieder zum Kontakt mit dem Ball oder dem massiven Schläger und auch das Tragen von Schutzausrüstung kann eine Verletzung nicht immer verhindern.

Vor allem die Knochen der Hand sind sehr empfindlich und anfällig für Frakturen: Kommt es zu einer übermäßigen Drehung, Quetschung, Sturz oder einem starken Schlag auf Hand und Finger, kann der Knochen beschädigt werden. Eine genaue Diagnose erfolgt hier per Röntgenaufnahme, um die passende Therapie bestimmen zu können.

Frakturen an Hand und Fingern werden oft operativ stabilisiert, z.B. durch die Einbringung eines Metalldrahtes. In einer Schiene oder einem Gips wird die Hand fixiert, um dem Knochen genügend Zeit zur Heilung zu geben. Eine Ruhigstellung ist äußerst wichtig, um eine spätere Arthrose durch falsches Zusammenwachsen der Bruchstelle zu vermeiden!
Im OCE führen wir sowohl konservative Frakturversorgung als auch ambulante oder stationäre chirurgische Eingriffe durch. Informieren Sie sich hier über unser Operationsspektrum!


Golf

Beim Abschlag führt die Schulter eines Golfspielers eine Drehung fast über ihren gesamten Bewegungsumfang aus. Hier trifft Beanspruchung häufig auf eine technisch unsaubere Ausführung, was chronische Beschwerden im Gelenk zur Folge haben kann.

Sehr häufig ist das sogenannte Impingement-Syndrom: Hier wird eine Sehne, die über den Oberarmkopf hinweg läuft, bei jedem seitlichen Heben des Armes eingeklemmt und dadurch gereizt. Dies führt zunehmend zu Schmerzen und irgendwann kann diese Bewegung mit der betroffenen Schulter nicht mehr ausgeführt werden.

Verschiedene Diagnosemethoden, z.B. Ultraschall, Röntgen oder Kernspintomographie, können einen genaueren Aufschluss über Art und Stadium der Erkrankung geben. Abhängig von den individuellen Voraussetzungen des Patienten wird über eine geeignete Therapie entschieden.

Oft zeigt eine kombinierte Behandlung gute Ergebnisse, z.B. einerseits gezielte Physiotherapie zum Aufbau und zur Schulung der Muskulatur und andererseits Injektionen (z.B. Kortison) direkt in das betroffene Gelenk, um die Schmerzen effektiv zu lindern.

Im OCE sind wir spezialisiert auf die Behandlung von Überlastungssyndromen der Schulter. Informieren Sie sich hier über unser Therapiespektrum!

Handball

Handball ist nach Fußball die beliebteste Mannschaftssportart in Deutschland und neben Eishockey die schnellste Mannschafts-sportart mit besonderer Belastung der Sprung-, Knie- und Schultergelenke. Aufgrund der schnellen Richtungswechsel auf dem Hallenboden kommt es nicht selten zu Verletzungen des vorderen Kreuzbandes und zu Bandverletzungen am Sprunggelenk . Der enge körperliche Kontakt im Bereich des Wurfkreises führt aber auch zu direkten Kontusionsverletzungen im Bereich des Rumpfes und der Schulter. Bei Abwehraktionen und direkten Kontakt bei Wurfaktionen kann es zu Schulter-luxationen und Schultereckgelenksverletzungen kommen. Insbesondere Instabilitäten an der Schulter erfordern in der Regel eine operative Versorgung mit einer nachfolgenden intensiven

3-4 monatigen Reha-Phase. Schulterverletzungen können in der Regel ambulant oder im Rahmen eines kurzen stationären Aufenthalts arthroskopisch versorgt werden. Unsere Schulteroperateure verfügen über eine langjährige Expertise für das gesamte Spektrum minimal-invasiver Schulteroperationen. Wesentlich für das Behandlungsergebnis ist auch eine fachkundige physiotherapeutische Nachbehandlung , die auf Wunsch im Rahmen einer ambulanten Reha im neben dem OCE gelegenen Rehazentrum Erlangen durchgeführt werden kann .